Dharma-Tor Sangha als Mandala

Wenn wir den Sangha, unser Umfeld und die Welt als Mandala betrachten, können wir sie durch unsere Dharma-Praxis in einen "Reinen Bereich" transformieren - durch allumfassende Liebende Güte und reine Sicht, Metta-Karuna und Prajna.

Der Sangha als Gemeinschaft von Praktizierenden, die eine gemeinsame Ausrichtung auf dem Buddha-Weg haben, ist eine wertvolle Stütze und Grundlage für ein heilsames Wirken. Sangha ist wie eine Familie - eine spirituelle Familie. Ausgehend von der gemeinsamen Praxis können wir unser Verhalten zum Positiven ändern, die buddhistischen ethischen Werte leben und so in Familie und Gesellschaft Gutes ausstrahlen und bewirken. Damit tragen wir dazu bei, die Welt in einen heilen, reinen Bereich zu verwandeln.

Für unsere Praxis der Transformation und Befreiung ist eine gute Führung auf dem WEG von großer Bedeutung. Der Buddha hat vom Kalyanamitta, dem "guten Freund auf dem Pfad" gesprochen. "Guter Freund" bezeichnet dabei einen in der Lehre und Praxis erfahrenen und älteren Dharma-Freund, der einen begleiten, beraten und unterweisen kann. Einmal fragte der Bhikkhu Ananda, einer seiner engsten Schüler, den Buddha:

"Verehrter Herr, Freundschaft mit den Guten, von den Guten begleitet werden, Ausrichtung auf das Heilsame, ist doch der halbe Weg zur Verwirklichung." "Nein, Ananda", erwiderte der Buddha, "Freundschaft mit den Guten, von den Guten begleitet werden, Ausrichtung auf das Heilsame, kann tatsächlich vollkommene Verwirklichung der Praxis auf dem edlen Pfad bedeuten."  Aus dem Kalyanamitta-Sutta im Samyutta Nikaya